Pati
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Athato Brahma Jijnasa.
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« on: April 09, 2008, 08:16:30 PM » |
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Gemäß den Veden besteht das Lebewesen aus der Einheit des grobstoffliche Körpers, des feinstofflichen Körpers und des Atma. Als grobstofflichen Körper bezeichnet man den Körper aus Fleisch und Blut. Die Psyche des Menschen, sein Charakter, sein Fühlen, Denken, Handeln, seine Intelligenz, sein Ego, all das wird als feinstofflicher Körper bezeichnet. Es ist also nicht so, dass nur der Körper, wie wir ihn kennen, etwas äußerliches ist, sondern selbst etwas so persönliches und intimes, wie der eigene Charakter.
Aber wenn das alles nicht meine wirkliche Identität ist, was dann?
Atma, die spirituelle Seele, ist die vedische Antwort auf die Frage der Definition von Leben. Aber was bedeutet Atma?
Atma ist die Bezeichnung für das wahre Selbst eines jeden Lebewesens. Die Veden beschreiben dieses Thema nicht aus der Sicht des Menschen oder der Welt, in der wir leben, sondern aus transzendentaler Sicht, aus einer Perspektive jenseits von Raum und Zeit. Demzufolge ist die Frage müßig, ob der Mensch eine Seele besitzt, denn es ist nicht der Mensch, der lebt, sondern es ist die Seele, sprich der Atma, der die Menschenhülle belebt. Stirbt diese Hülle, bleibt die Seele mitsamt dem feinstofflichen Körper zurück und ist gezwungen, eine neue Hülle anzunehmen. Einzige Ausnahme sind Atmas, die spirituelle Vollkommenheit erreicht haben und in der Lage sind, zwischen sich und der feinstofflichen Hülle vollkommen zu unterscheiden.
Spirituelle Vollkommenheit bedeutet zunächst einmal, nicht nur theoretisch anzuerkennen, sondern wahrzunehmen, dass die wahre Identität Atma ist, ein göttlicher Bewußtseinsfunken, von Natur aus ewig, individuell bewußt und glückselig. Ebenso bedeutet Vollkommenheit, nicht nur die eigene Natur erkannt zu haben, sondern auch die des eigenen Ursprungs, die Natur Gottes. Dies gestaltet sich entsprechend der spirituellen Individualität des Atma, dessen natürliche Beziehung zum Ursprung in göttlicher Liebe aufgeht.
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